eine interessante Maschine
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... ist die Finiermaschine ( - nicht Furniermaschine !)

Statt zu Schleifen, wird vom Holz ein Span abgehoben - was dem Hobeln mit einem Handhobel sehr ähnlich ist. Mit einem Vorschub wird das Werkstück aus Holz ( vorher sicher Maschinen- gehobelt ) über ein schrägstellbares Messer mit Spanbrecher unter Druck und höherer Geschwindigkeit vom obenliegenden Vorschubapparat gezogen. Dabei wird ein meist ununterbrochener Span erzeugt. Selbst wenn das Stück Holz 10 m lang wäre, könnte bei weitgehend glattem Holz ein ebensolanger Span erzeugt werden - und das ohne Staub- oder Lärmbelästigung, denn nur der Vorschub erzeugt ein geringes Geräusch - und das Messer steht sowieso fest in seiner Halterung im Maschinentisch.

Finiermaschine

 

der Span wird nach unten abgeführt

oben: der Vorschub mit Transportband

Mitte : drehbarer Einsatz zur Aufnahme des Finiermessers, damit der Schnittwinkel des Messers auf die jeweilige Holzart abgestimmt werden kann

 

Woher sind die Löcher in den Spänen ?

Messer im Tisch-Einsatz -(leider) nur bei einigen Spezialisten in Deutschl. nachschärfbar, da eine Schärfmaschine vom Hersteller vorhanden sein muss

drehbarer Tisch mit Messer

der Span ist wie Pergament ...

 

Hintergrund : diese Technik kommt aus Japan - dort ist Schleifpapier fast verpönt, denn die gehobelte Holzfläche ist glatt und im Gegensatz zur geschliffenen Fläche wetterfester. Der Glanz des gehobelten Holzes hat eine eigene Ästhetik und zeugt vom Können des Bearbeiters.  

 

...und bei uns ?

So oft es möglich ist, benutze ich diese Maschine - zuletzt jetzt bei der Fertigung von Regalen aus Hemlock. Diese wundervolle Holz lässt sich sehr schön finieren und dies wiederrum ergibt eine glänzende, glatte, seidige Oberfläche. Die angeschnittenen Poren nehmen Naturharzöle sehr gut auf.

 

 
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